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Über mich

Ich bin keine Berufspolitikerin. Ich bin Mutter, staatlich geprüfte Maschinenbautechnikerin und Nachbarin, und ich möchte im Gemeinderat für die Menschen sprechen, deren Alltag sonst zu selten vorkommt.

Susanne Steffgen im Freien mit Cap und Blindenabzeichen

Wer ich bin

1993 hat sich mein Leben von einem Tag auf den anderen gedreht. Seitdem lebe ich mit einer neurologischen Erkrankung – CIDP und Miller-Fisher-Syndrom – und sehe meine Umgebung mit anderen Augen. Eine Stufe ist nicht mehr nur eine Stufe. Ein Aufzug, der wieder einmal nicht funktioniert, ist ein abgesagter Termin.

Vier Kinder habe ich großgezogen, oft zwischen Arztterminen, Elternabenden und der Frage, wie das alles an einem Tag zu schaffen ist. Diese Jahre haben mich gelehrt, dass Familien selten mehr Worte brauchen, sondern verlässliche Öffnungszeiten, kurze Wege und jemanden, der zuhört.

Gelernt habe ich staatlich geprüfte Maschinenbautechnikerin. Das prägt bis heute, wie ich an Probleme herangehe: erst genau hinsehen, dann die Ursache suchen, dann etwas bauen, das hält. Große Reden helfen niemandem über einen zugeparkten Gehweg.

Parteilos zu sein ist für mich keine Lücke im Lebenslauf, sondern eine Entscheidung. Ich möchte in jeder Frage neu abwägen, was den Menschen hier hilft, und dann geradeheraus sagen, wofür ich stimme.

Zuhören ist der Anfang

Die besten Hinweise bekomme ich nicht in Sitzungen, sondern im Gespräch am Gartenzaun, an der Kasse oder an der Haltestelle. Erzählen Sie mir ruhig auch das, was klein wirkt. Genau daraus wird gute Kommunalpolitik.

Ortsschild Ganderkesee im Landkreis Oldenburg
Susanne Steffgen hält einen Vortrag zu leichter Sprache

Aus Erfahrung handeln

Seit Jahren halte ich Vorträge über leichte Sprache und stehe an Infoständen, weil Sprache Türen öffnet oder eben zuschlägt. Wenn ein Formular unverständlich ist, verliert nicht nur eine Person die Geduld, sondern die Gemeinde eine Stimme.

Das prägt mich

  • Die Werkstatt in mir

    Als staatlich geprüfte Maschinenbautechnikerin habe ich gelernt, dass sich fast jedes Problem lösen lässt, wenn man es ehrlich benennt und nicht die Schuld verschiebt.

  • Vier Kinder, viele Lektionen

    Mein Familienalltag hat mir mehr über Betreuungszeiten, Schulwege und knappe Nerven beigebracht als jede Statistik.

  • Leben mit Barrieren

    Seit 1993 lebe ich mit CIDP und Miller-Fisher-Syndrom. Ich muss mir nicht vorstellen, wie sich ein defekter Aufzug anfühlt. Ich stehe manchmal selbst davor.

  • Ehrenamt seit vielen Jahren

    In Selbsthilfe, Beratung und Patientenvertretung habe ich gelernt, wie viel sich bewegt, wenn jemand hartnäckig bleibt – lokal und überregional.

Mein Ehrenamt im Überblick

Hier bin ich seit Jahren aktiv, lokal und überregional, immer nah an den Menschen:

  • ForseA e.V.Stellvertretende Vorsitzende – Forum selbstbestimmter Assistenz behinderter Menschen
  • BSK e.V. GanderkeseeKontaktstellenleiterin des Bundesverbands Selbsthilfe Körperbehinderter vor Ort
  • EUTB-StammtischSprecherin des Stammtischs der Ergänzenden Unabhängigen Teilhabeberatung
  • KVNSprecherin und Patientenvertreterin im Zulassungsausschuss der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen

Jetzt kennen Sie mich ein Stück

Am liebsten würde ich auch Sie kennenlernen. Erzählen Sie mir, was in Ihrem Ortsteil fehlt, oder schauen Sie sich an, wofür ich mich einsetzen möchte.